Bezirksverband der Hörgeschädigten Oberbayern e.V.

 

-Senioren 2007-

 

Berichte:

- Sommerfest 2007 in Kaufering »

- Bildungsfahrt 2007 in die Eifel »

- Seniorenleiter Tagung 2007 »

 


 

Bericht vom 2. Senioren-Sommerfest in Kaufering

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Es war wieder ein voller Erfolg gewesen.

Der Bezirksverband Oberbayern hatte am1.August 2007 die Seniorinnen und Senioren zum zweiten Sommerfest wieder nach Kaufering eingeladen. Über 120 Personen waren erschienen. Wie im Vorjahr wurde wieder ein Zelt aufgebaut, sodass man bei kühler Witterung draußen, aber trocken sitzen konnte.

Es waren auch wieder viele Gäste aus weiter Umgebung gekommen, unter anderem beehrte uns auch die Bezirksvorsitzende von Schwaben, Gisela Boasch, sowie der Bezirksseniorenbeauftragte von Schwaben, Matthias Bodenmüller. Bezirksvorsitzender von Oberbayern, Rudolf Gast und seine Frau, Bezirksfrauenbeauftragte und Schriftführerin Sigrid Gast ließen es sich nicht nehmen, wie im vergangenen Jahr wiederum dabei zu sein.

Am Vormittag kamen bereits Senioren mit dem Zug in Kaufering an. Es war recht kühl und am Nachmittag heizte die Sonne kräftig ein. Es gab Gegrilltes mit verschiedenen Salaten und diverse Getränke zum Mittagessen. Die Steckerlfische, gekonnt gegrillt von Meisterkoch Charly Baur, waren im Nu ausverkauft. Alle ließen es sich gut schmecken. Nachmittags gab es Kaffee und leckere Kuchen, die schnell aufgegessen wurden.

Aufmerksam sahen die Seniorinnen und Senioren im Garten des Clubheims bei sonnigem Augustwetter dem Bezirksseniorenleiter bei seiner Rede zu.

Der Bezirksseniorenleiter von Oberbayern, Richard Semeniuk, begrüßt die vielen anwesenden Seniorinnen und Senioren, die von Nah und Fern nach Kaufering ins Clubheim gekommen waren.

Bezirksseniorenbeauftragter Richard Semeniuk hielt eine kurze Rede. Er freute sich mit seinen Mitarbeitern, dass das Interesse an diesem Sommerfest groß war und betonte wie wichtig es ist, dass die Seniorinnen und Senioren heutzutage auch aktiv bleiben sollen, vor allem in froher Gemeinschaft immer wieder zusammen kommen, sei es bei Seniorentreffen in den Vereinen , bei Bildungsfahrten speziell für ältere Menschen oder bei sonstigen Veranstaltungen, wie z.B. beim Sommerfest. Er bedankte sich bei allen Gästen, dass sie mitgemacht haben und natürlich besonders beim Bezirksvorsitzenden Rudolf Gast, sowie den Mitarbeitern vom Ortsverband Weilheim/Landsberg, die gerne bereit waren, an diesem Tag Dienst zu machen. Einige Mitarbeiter hatten auch Pendeldienst mit dem Auto vom Clubheim zum Bahnhof Kaufering und zurück gemacht, damit die Senioren bequem hin- und zurück kommen konnten.

Alles in Allem – Summasummarum, es war wirklich ein gelungenes Fest und wir sind sicher, dass im nächsten Jahr 2008 wieder unser Sommerfest hier im Clubheim Kaufering stattfinden wird.

Bericht: Richard Semeniuk

Foto: Michael König

RiSe

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Bericht von der Bildungsfahrt vom 11. bis 14. Juni 2007 in die Eifel

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Unsere agilen und reiselustigen Seniorinnen und Senioren waren auch dieses Jahr unterwegs auf einer Bildungsfahrt, welche unser Bezirksverband heuer wieder angeboten hatte.
Diesmal blieben wir im deutschen Lande und lernten die Schönheiten der Heimat kennen. Das Ziel war die Eifel, eine herbschöne Landschaft im Westen von Deutschland, an der Grenze zu Belgien. Besucht wurden auch die Städte Köln und Aachen. Hierzu nun der Bericht:

38 Personen trafen sich am Münchner Hauptbahnhof um pünktlich um 8.00 Uhr mit dem Reisebus aufzubrechen. Die Fahrt ging über die Autobahn Stuttgart-Karlsruhe-Koblenz zu unserem ersten Ziel Maria Laach.

Die Abteikirche liegt nahe am schönen Laacher See, 4 km nördlich von Mending in der Eifel. Eindrucksvoll war die hochmittelalterliche Pfeilerbasilika in romanischer Baukunst. Sie wurde zwischen 1093 und1216 erbaut. Weiter ging es dann über Bad-Neuenahr nach Bad Münstereifel, dem Ziel unserer Reise und hier kamen wir im schönen ruhigen Parkhotel unter.

Der Empfang war sehr herzlich, ebenso der Aufenthalt die ganze Zeit mit sehr guter Verpflegung – wir hatten Halbpension.

Bad Münstereifel ist ein mittelalterliches Kleinod mit nahezu vollständig erhaltener Stadtmauer und wunderschönen Fachwerkhäusern.

Am nächsten Tag, frisch ausgeruht und kräftig gefrühstückt ging es dann durch die Eifellandschaft nach Monschau, einem sehr bekannten Städtchen nahe der Grenze zu Belgien in der Landschaft Hohes Venn.

Bemerkenswert waren die herrlichen Fachwerkhäuser, schiefergedeckt und liebevoll anzuschauen. Mit der kleinen Stadtbahn als gelber Zug verkleidet zuckelten wir gemütlich durchs Städtchen und sahen so alle Schönheiten, was Monschau zu bieten hatte.

Besonders eindrucksvoll waren die Fachwerkhäuser entlang des Flusses Rur. Dann ging es weiter durch das Hohe Venn nach Eupen in Belgien. Der Ort ist Regierungssitz der deutschsprachigen Gemeinschaft von Ostbelgien. Dort besuchten wir die Schokoladefabrik „Jaques“, durften die frische Schokolade probieren, die köstlich mundete und wurden durch das Museum und die Anlage geführt.

Der nette Führer, ein pensionierter Lehrer erklärte uns alles deutlich, doch zum Glück war Oliver Semeniuk dabei und konnte dolmetschen, was der Führer uns erklärte. Es war sehr interessant alles über Schokolade zu erfahren und über die Herstellung. Natürlich wurde anschließend im Shop reichlich eingekauft.

Der dritte Tag war ganz im Zeichen der Städte Köln und Aachen. In Köln besuchten wir natürlich als erstens den gewaltigen Dom neben dem Hauptbahnhof. Die imposante Fassade beeindruckte viele von uns und auch das Innere des hohen Domes war bewundernswert.

Der Kölner Dom ist die größte gotische Kirche Nordeuropas und birgt angeblich die Gebeine der Heiligen Drei Könige. Danach kamen wir zur Rheinseilbahn und fuhren mit ihr über den Fluss und hatten ein herrliches Panorama auf die Stadt, es war wunderschön anzusehen und hat alle begeistert. Die Seilbahn führte ins Rheinparkgelände und dort machten wir eine Runde mit dem kleinen Züglein. Kinder spielten im Park und winkten uns oft zu und riefen: „Hallo Senioren“. Wir Senioren durften mal Kinder sein. Das war ein Spaß.

Von Köln ging es dann Richtung Westen nach Aachen. Aachen ist die westlichste deutsche Grosstadt und auch bekannt für ihren Dom. Zuerst waren wir gemeinsam in einem Kaffeehaus und stärkten uns für die Besichtigung der Sehenswürdigkeiten. Der markante Dom hat ein Oktogon (Achteck) und eine gotische Chorhalle.

Auch das Rathaus mit dem großen Platz war sehenswert und der Bummel durch die Fußgängerzone der Altstadt. Danach ging es zügig zurück nach Bad Münstereifel wo wir nach dem Abendessen gemütlich den letzten Tag hier in der Eifel verbrachten.

Am vierten Tag hieß es aufzubrechen Richtung Süden in die Heimat zurück. Durch die wirklich schöne Eifeler Landschaft ging es zum bekannten Nürburgring, wo wir kurz Pause einlegten und uns die Rennstrecke anschauten.

Die Rennstrecke gibt es schon seit 1927 und einige von uns fühlten sich als Formel 1 Fahrer und als Michael Schumacher. Dann eilten wir weiter Richtung Kallstadt an der deutschen Weinstrasse, wo wir die gehörlose Winzerfamilie Speckert einen Besuch abstatteten.

Im Weingut erklärte uns Herr Speckert einiges über die Weinberge, Traubensorten und Weinsorten und wir schauten in den kühlen Weinkeller und staunten über die Fässer voller gutem Wein. Natürlich wurde auch nach Weinproben reichlich eingekauft.

Dann ging es weiter über Karlsruhe und Stuttgart nach München wo wir spätabends ankamen und wir uns alle verabschiedeten, vielleicht etwas wehmütig, denn die vier Tage waren für alle erlebnisreich und schön gewesen.

Fazit: Es war eine gelungene Bildungsreise für alle Teilnehmer und hat viel Freude und Spass gemacht. Die Stimmung und die Kameradschaft war hervorragend und wir fühlten uns unter Gleichgesinnten sehr wohl. Die Leitung der Reise wurde von Richard Semeniuk zusammen mit seiner Stellvertreterin Gudrun Schwarz gut organisiert und wir sind sicher, dass alle sehr zufrieden waren, was unser Bestreben ist. Dank auch Oliver Semeniuk, der sich gerne als Kommunikationshelfer zu Verfügung stellte und bei Sprach-und Kommunikationsproblemen gut helfen konnte.

Unser neuer Busfahrer Nico von der Firma Danhofer hat uns die vier Tage sicher und souverän durch Deutschland kutschiert. Er fuhr zum ersten Mal für uns und sagte, dass er hofft, nicht zum letzten Mal für uns gefahren zu sein, wir waren für ihn angenehme Reisende.

Danke auch dem Bezirksverband Oberbayern für den gewährten Zuschuss für diese Bildungsreise und hoffen, dass wir im nächsten Jahr wieder eine schöne Bildungsfahrt gemacht werden kann. Pläne hierfür sind schon da, es soll diesmal nach Italien gehen, an den wunderschönen Gardasee. Na hoffentlich werden da wieder viele aktive und jung gebliebene Senioren mitmachen.

Bericht und Fotos: Richard Semeniuk

RiSe

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Bericht von der Seniorenleitertagung am 28.Februar 2007 in Nürnberg

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Der Landesverband Bayern der Gehörlosen e.V. hatte zur alljährlichen Seniorenleitertagung nach Nürnberg eingeladen und vom Bezirksverband der Hörgeschädigten Oberbayern e.V. hatten Richard Semeniuk, Seniorenbeautragter und Gudrun Schwarz, stellvertretende Seniorenbeauftragte teilgenommen. In Begleitung waren noch Maria Herget, stellvertretende Seniorenleiterin vom GV-Dachau-Fürstenfeldbruck mit ihrem Mann Adolf.

Mit dem Bayernticket fuhren wir preiswert, komfortabel und sehr schnell mit dem neuen München-Nürnberg-Express nach Nürnberg. So verlief die Reise dorthin angenehm.


Klick für großes Bild ->

Heuer waren überraschend viele Gäste da und Seniorenbeauftragter vom Landesverband Bayern, Klaus Roser hatte netterweise auf uns gewartet, da wir erst 20 Minuten nach elf Uhr eintrafen. Nach Begrüssung gab es einen Rückblick übers vergangene Jahr 2006 mit dem Seniorentag in Treuchtlingen und den Erholungsmaßnahmen in Kiefersfelden.

Für dieses Jahr wurden die Termine bekannt gegeben: 10. Seniorentag in Aschaffenburg am 18. Juli 2007 und auch die Vorschau auf den Seniorentag 2008 im Rahmen des Landestreffen in Nürnberg in der Zeit vom 21.-24.Mai 2007. Die nächste Seniorentagung findet nach Abstimmung von drei Terminen auf den 20.02.2008, wie immer in Nürnberg.

Es wurde angetragen, dass die Tagung wieder um elf Uhr beginnen soll wegen weiten Anreisen verschiedener Teilnehmer und verlangt in die Nachmittagsstunden mit Kaffee und Kuchen und eventuell andere Räumlichkeiten.

Richard Semeniuk hielt einen Vortrag über Freifahrten mit Wertmarken und ihre Möglichkeiten der Benutzung außerhalb des 50 km Bereiches und was zu beachten ist, wenn man in anderen Verkehrsverbünden fährt. Das hat die Teilnehmer sehr interessiert.

Ebenso wurde diskutiert über Nichtmitglieder, die welche die Seniorentreffen regelmäßig besuchen. Diese Besuche sind vielen Leitern ein Dorn im Auge.
Weitere Diskussionen und Fragen gab es kaum.

Leider muss hier noch angemerkt werden dass es bedauerlich ist, weil vom Bezirksverband Oberbayern keine Seniorenleiter/innen nach Nürnberg gekommen sind. Von den anderen Bezirken waren viele Vertreter da. Wäre schön, wenn nächstes Jahr doch einige sich besinnen und mitfahren.
Interessant ist es allemal.

 

Bericht: Richard Semeniuk

Foto: Klaus Roser

25.Juni 07 / siga

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