Bezirksverband der Hörgeschädigten Oberbayern e.V.

 

-Senioren 2006-

 

Berichte:

- Bildungsfahrt 2006 an den Traunsee »

- Sommerfest im August in Kaufering »

- Landesseniorentag in Treuchtlingen »

- Fachausschuss Senioren - Seminar in Eisenach »

 


 

Bericht von der Bildungsfahrt der Senioren nach Gmunden am
Traunsee / Oberösterreich vom 26. bis 28. September 2006

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Senioren heutzutage sind unternehmungs- und reiselustig und interessiert an fremden Ländern und Kulturen und schauen gerne über die Grenze der Heimat hinaus.

Diesmal hatte der Bezirksverband eine Bildungsfahrt vom 26. bis 28.September 2006 ins Salzkammergut durchgeführt und 32 Personen haben daran teilgenommen.

Es regnete als wir am Dienstag, 26.September uns am Hauptbahnhof München bei Hertie trafen und über die Autobahn Richtung Salzburg fuhren. Es regnete weiter, als wir die Grenze zu Österreich überschritten, es hörte aber auf, als wir in Gmunden ankamen und im Gasthof Scheffelbauer in Pinsdorf bei Gmunden Quartier bezogen. Den Nachmittag verbrachten wir gleich zur Besichtigung vom Schloss Orth, bekannt durch die Fernsehserie „Schlosshotel Orth“ in Gmunden, die viele Gehörlose angeschaut haben, da sie mit Untertitel gesendet wurde.

Gruppenfoto der Oberbayerischen Senioren auf der berühmten Brücke zum Schloss Orth Warten auf das Schiff zur Überfahrt vom Schloss Orth nach Gmunden. Im Hintergrund die Stadt Gmunden am Traunsee

Ein Bummel auf der Promenade mit Kaffeepause und anschließendem guten Abendessen in unserem gemütlichen Hotel rundeten den Tag ab.

Petrus meinte es gut mit uns, denn am drauffolgenden Tag lugte die Sonne zaghaft hinten den Wolken hervor und wir fuhren gleich nach dem Frühstück Richtung Hallstatt am gleichnamigen See. Der Ort ist wunderschön eingebettet zwischen hohen Bergen und dem glitzernden See.


Hallstatt am Hallstättersee im Salzkammergut

Der Bummel durch den romantischen Ort mit Besichtigung des Beinhauses in der Kirche hoch oben am Berg zeigte uns Interessantes.
Totenköpfe mit Namen, Geburts- und Todesdatum Im "Beinhaus" in Hallstatt Totentafel im "Beinhaus"

Am Nachmittag ging es über Bad Aussee und Bad Ischl nach Gmunden zurück und dort gingen wir gleich zum Filmstudio wo die Innenaufnahmen der Serie „Schlosshotel Orth“ gemacht wurden.
Hinweis zum Filmstudio in Gmunden

Charly Baur in "Anna's Küche"

Sigrid Gast an der Rezeption bei "Schimek" Edi und Richard Semeniuk vor der berühmten Brücke des "Schloßhotel Orth" (Riesenposter)

Wir konnten sehen, dass vieles nur Illusion war und wir sahen die bekannte Portierloge, den Treppenaufgang und die Zimmer vom Hotel, perfekt nachgestellt und auch einige Garderobenstücke der Schauspieler waren zu bewundern.


Besichtigung der Gmundener Keramik-Manufaktur

Einige besuchten auch die Keramikwerkstätte, Gmunden ist bekannt für seine Keramik und andere bummelten wieder durch den mittelalterlichen Ortskern und fuhren mit einer süßen kleinen Straßenbahn ein Stück hinauf von der Stadt zum Parkplatz. Den Abend verbrachten wir wieder bei gutem Essen in unserem Hotel.

Am Rückreisetage ging es nach einem ausgiebigen Frühstück zurück Richtung Heimat. Aber vorher machten wir noch einen Abstecher zum Wolfgangsee und fuhren mit der alten schnaufenden Dampflokbahn hinauf zum Schafberg.
Bergbahnfahrt zum Schafberg am Wolfgangssee Blick vom Schafberg auf die Bergbahnstation

Wir hatten wieder Glück mit dem Wetter, die Sonne lachte durch den Wolkenhimmel, doch oben leider zeigten sich tiefe Wolken im Tal und so konnten wir den Attersee und Traunsee leider nicht von der hohen Warte aus bewundern. Trotzdem war es sehr schön gewesen und die Fahrt hatten alle genossen. Am Abend sind wir dann wieder wohlbehalten zu Hause angekommen.

Den Teilnehmern aus den Vereinen in Oberbayern hat diese schöne Reise gut gefallen und darüber sind Seniorenleiter Richard Semeniuk und seine Stellvertretern Gudrun Schwarz natürlich glücklich und freuen sich mit, dass alles zufrieden waren und Danke auch dem ehemaligen Schatzmeister Günter Saint-Memaint für seine Mithilfe als Finanzverwalter.


Gruppenfoto vor dem Hotel Steffelbauer in Pinsdorf bei Gmunden,
2.von rechts: Bezirksseniorenleiter Richard Semeniuk

Es waren drei schöne und erlebnisreiche Tage gewesen und auch im kommenden Jahr 2007 wollen wir wieder eine Bildungsfahrt für Senioren durchführen und vorgesehen ist eine Fahrt in die Eifel mit Besuch des Nürburgrings, der Stadt Aachen und Monschau und vielleicht ein kleiner Abstecher nach Belgien.

Dank dem Bezirksverband Oberbayern und seinem „Chef“ Rudolf Gast für den gewährten finanziellen Zuschuss.

RiSe

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Bericht vom Sommerfest der Senioren am 2. August 2006 in Kaufering

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Dass Senioren aktiv sind wissen wir, und darum ist es unser Bestreben, dass die Menschen im Alter sich nicht hinter dem Ofen ausruhen, sondern aktiv unter Leuten sind, was für das soziale Verhalten besonders im Alter sehr wichtig ist. Vor allem bei Gleichgesinnten macht es mehr Spaß. Man kann sich über Themen die uns besonders interessieren unterhalten, Erfahrungen austauschen und einfach neue Erkenntnisse mit nach Hause nehmen.

Unser erstes Sommerfest sollte all das bewirken und den Seniorinnen und Senioren Freude bereiten. Die Idee kam übrigens von Karl Baur aus Kaufering und er bot auch gleich sein Clubhaus mit dazugehörigem Garten an, um das Fest dort steigen zu lassen. Nun, sein Vorschlag wurde in die Tat umgesetzt, die Senioren per Handzettel und Information im Bayerntext sowie im Internet auf der Homepage des Bezirksverbandes der Hörgeschädigten Oberbayern e.V. informiert.

Und siehe da, sie kamen in Scharen aus verschiedenen Vereinen in Oberbayern angereist und überraschend kam eine große Gruppe aus dem Bezirk Mittelfranken, aus Nürnberg unter Leitung des Seniorenbeauftragten des Landesverbandes, Klaus Roser. Aus der Oberpfalz, genauer gesagt aus Regensburg und Cham ließen sich auch einige nicht nehmen, den weiten Weg nach Kaufering zu tun und sie hatten es nicht bereut, wie sie es sagten. Am Anfang war der Wettergott uns nicht wohlgesinnt, es war abwechselnd stark wolkig und leichter Regen und etwas kühl, aber später hellte es sich auf, die Sonne kam durch und wir konnten draußen im schönen Garten am Clubhaus leckere Sachen essen. Es gab Steckerlfisch vom Grill, der im Nu ausverkauft war, Grillfleisch und Würstl mit verschiedenen Salaten. Die Stimmung war gut und die Senioren glücklich so einen schönen Sommertag verbringen zu können.

Bei Kaffee und reichlich Kuchen begrüßte der neue Bezirksseniorenleiter von Oberbayern Richard Semeniuk die Anwesenden und freute sich, dass viele von Nah und Fern gekommen waren. Er war glücklich, dass sich alle freuten, hier zu sein und sich wohl fühlten.

Er sprach u. a. über seine Arbeit für die Senioren, die er mit seiner Stellvertreterin Gudrun Schwarz in Angriff nehmen will. Als nächste Veranstaltung steht die Seniorenbildungsfahrt nach Gmunden am Traunsee in Oberösterreich an. Semeniuk danke dem Verein Landsberg/Weilheim, dass dieser den Saal und den Garten zur Verfügung stellte und dankte auch den vielen Mitarbeitern des Vereins, die tüchtig geholfen haben. Auch der Transport vom Bahnhof zum Clubheim verlief reibungslos und im Pendeldienst konnten die Gäste abgeholt und zurück gebracht werden.

Bezirksvorsitzender Rudolf Gast hat es sich nicht nehmen lassen zu kommen, er gehört jetzt ja auch dazu als frischgebackener Rentner und er brachte seine liebe Gattin mit.

Summa – summarum, es war ein gelungenes Sommerfest und ein schöner Tag für die Senioren und alle wünschten sich, dass im nächsten Jahr wieder eines stattfinden soll. Nun, dem wollen wir Rechnung tragen und sicher werden wir im kommenden Jahr wieder so eine Veranstaltung durchführen- die Senioren und deren Freunde wird es freuen.

 

Bericht: Richard Semeniuk

Fotos: Michael König

19.Sept.06 / siga

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Landesverband Bayern der Gehörlosen e.V.

Bericht vom 9.Landesseniorentag in Treuchtlingen/Mittelfranken

Zum 9. Mal führte der Landesverband Bayern der Gehörlosen e.V. einen Seniorentag auf Landesebene durch. Am Mittwoch, den 19.Juli 2006 war die Stadt Treuchtlingen in Mittelfranken Treffpunkt von ca. 160- 200 gehörlosen und hörgeschädigten Seniorinnen und Senioren. Aus folgenden Orten kamen sie angereist: Würzburg, Aschaffenburg, Schweinfurt, Nürnberg, Fürth, Erlangen, Bayreuth, Kulmbach, Bamberg, Coburg, Lauf a. d. Pegnitz, Ansbach, Amberg, Neumarkt i. d. Opf., Straubing, Hof, Deggendorf, Regensburg, Neustadt-Aisch, Augsburg, München, Ingolstadt, Weilheim-Landsberg, Donauwörth, Dachau-Fürstenfeldbruck. Aus Oberbayern waren ca. 30 Personen anwesend.

Die meisten waren mit dem Zug angereist, andere fuhren lieber mit dem Auto. Für die geplante Stadtführung durch Treuchtlingen mussten 2 Gruppen gebildet werden.

Die Gruppe 1 wurde von Walter Nielazne, 1.Vorsitzender des Gehörlosenvereins Weißenburg geführt. Die 2.Gruppe unter Klaus Roser machte einen Spaziergang am Kurpark vorbei zum Stadtschloss. Am Kurpark steht eine schöne, alte Dampflokomotive, die als Hintergrundmotiv für die Hobbyfotografen galt.


Gruppe 2 mit Klaus Roser vor der historischen Lok.

Das Stadtschloss, ein Kultur- und Touristen- Informationszentrum mit vielen Ausstellungsräumen wurde besichtigt. Danach ging es weiter zum Rathaus, wo die historischen Räume bestaunt wurden. Anschließend trafen sich alle in der angenehm kühlen Stadthalle zum Mittagessen, wo eine rege Unterhaltung stattfand. Ab 14.00 Uhr eröffnete der Landesseniorenbeauftragte Klaus Roser den Landesseniorentag und begrüßte die Anwesenden, ganz besonders den Bürgermeister der Stadt Treuchtlingen, Wolfgang Hermann und den Landesvorsitzenden Rudolf Gast. Roser freute sich, dass viele Seniorinnen und Senioren trotz Hitze nach Treuchtlingen gekommen waren.

Bürgermeister Wolfgang Hermann sprach ein Grußwort, das von der Dolmetscherin Ruperta Rehbein aus Regensburg in die Gebärdensprache übersetzt wurde. Er freute sich, dass viele Gehörlose zur schönen Altmühlstadt Treuchtlingen gekommen waren.


Grußwort des Bürgermeisters Wolfgang Hermann, Dolmetscherin Ruperta Rehbein.

Er sprach auch über die Stadt Treuchtlingen, die im schönen Naturpark Altmühltal liegt. Der Bahnhof der Stadt ist Verkehrsknotenpunkt für die vielen Zuganbindungen in viele Richtungen. Heute ist Treuchtlingen eine Kulturlandschaft für den Tourismus, aber auch eine wachsende Industriestadt mit großen Betrieben und viel Gewerbe geworden. Die Modernisierung des Bahnhofs wurde vor ca. einem Jahr abgeschlossen. Zum Ende des 2.Weltkrieges wurden der Bahnhof und die Altstadt durch Bomben schwer getroffen und beschädigt.

Seit 1987 wurde die Thermalquelle durch das Bayerische Staatsministerium zur Heilquelle ernannt, im Jahr 1998 wurde das Thermalbad eröffnet. Nicht weit weg liegt die das Naherholungsgebiet Altmühlsee, das viele Besucher anzieht. Der Tourismus in Treuchtlingen sorgt für gut belegte Betten, denn Rad- und Wanderwege um den Altmühlsee und auch in der Stadt locken viele Besucher an. Zum Schluss seines Grußwortes wünschte Bürgermeister Hermann allen noch frohe Stunden und eine gute Heimfahrt.

Der Landesvorsitzende Rudolf Gast begrüßte die Anwesenden als frischgebackener „Jungrentner“, denn ab 1.Juni gehört er zu ihnen. Er freute sich, dass viele gekommen waren. Wichtig sei, dass man als Rentner noch bei guter Gesundheit ist, um noch vieles zu unternehmen.

Nun konnte die Referentin Doris Ehrenreich aus Würzburg mit ihrem Vortrag über Hospiz beginnen.

Sie erläuterte den Begriff Hospiz und erzählte über den Ursprung dieser Einrichtung.


Referentin Doris Ehrenreich bei ihrem Vortrag über Hospiz.

Hospizidee, Hospizbewegung und Grundprinzipien sind die vier wichtigen Bausteine der Hospize. Laut der Gründerin der Hospize ist dieser ein Ort der Begegnung für Körper und Seele.

Ein schwer kranker Mensch, dem im Krankenhaus nicht mehr geholfen werden kann, wird zum Sterben nach Hause entlassen. Er hat aber die Möglichkeit in einem Hospiz untergebracht zu werden, er so lange bleiben kann, bis zum Tod. Der schwer Kranke und Sterbende braucht die Gemeinschaft, er möchte nicht alleine sterben. Im Hospiz ist immer jemand da, der beim Kranken beisteht.

Im Hospiz bekommt der Kranke zwar medizinische Versorgung, aber so wenig wie möglich, denn auf Wunsch werden ihm keine Schläuche angebracht. Das heißt, der Kranke wird nicht künstlich am Leben erhalten, der Sterbeprozess wird nicht verlängert. Das hat mit aktiver Sterbehilfe gar nichts zu tun. Wichtig ist, dass der Kranke bzw. Sterbende in Würde sterben darf. Wichtig ist auch, dass dem schwer Kranken und Sterbenden die Wünsche erfüllt werden. Arzt, Angehörige und Hospizhelfer arbeiten zusammen um dem Sterbenden die letzten Stunden des Lebens so würdig wie möglich zu gestalten. Im Hospizhaus gibt es eine Palliativstation, wo der Kranke schmerzlindernde bzw. schmerz befreiende Maßnahmen bekommt.


Aufmerksam schauen die Teilnehmer/innen auf die Referentin.

Bei der Hospizarbeit stehen die Bedürfnisse der schwer Kranken und Sterbenden im Vordergrund. Diese sind in vier Bereiche eingeteilt: Sozialer Bereich, Körperlicher Bereich, Psychischer Bereich und Wertvorstellung. Der Hospizhelfer arbeitet ehrenamtlich mit dem hauptamtlichen Team (Arzt, Kranken- und Pflegekraft, Familienhelfer, Sozialarbeiter Therapeut, Seelsorger) zusammen. Der Hospizhelfer ist ein Wegbegleiter für den kranken und Sterbenden, der nicht alleine sein möchte.

Zum Schluss sprach Doris Ehrenreich von der Tätigkeit der Hospizhelfer und dass dazu eine Ausbildung bzw. Vorbereitungsseminar erforderlich ist.

Da keine Fragen von den Teilnehmern kamen, bedankte sich Klaus Roser bei der Referentin für den sehr interessanten Vortrag.

Rudolf Gast bedankte sich bei den fleißigen Helfer und Helferinnen vom Gehörlosenverein Weißenburg und Umgebung. Acht Frauen hatten 23 Kuchen und Torten selbst gebacken und gespendet. Dafür bekamen sie von Allen großen Applaus.

Um ca. 16.00 Uhr konnte Klaus Roser den Landesseniorentag schließen und allen eine gute Heimfahrt wünschen. Der nächste Landesseniorentag wird voraussichtlich in Aschaffenburg stattfinden.

Klaus Roser / Sigrid Gast

03.Aug. 2006 / Siga

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Fachausschuss Senioren - Seminar in Eisenach / Thüringen

 

Der Deutsche Gehörlosen Bund (DGB) -Fachausschuss Senioren- hatte zum Seminar von 11.-13. November 2005 nach Eisenach in Thüringen eingeladen.

Am Freitag, 11.November trafen sich die gehörlosen Senioren im Hotel „Haus Hainstein“. Nach der Zimmerverteilung trafen sich alle um 15.00 Uhr im Saal, wo sie vom Seniorenbeauftragten des DGB, Willi Huck herzlich begrüßt wurden.

Anwesend waren Teilnehmer aus den Bundesländern: Schleswig-Holstein; Bremen; Bayern; Hamburg; Hessen; Mecklenburg-Vorpommern; Nordrhein-Westfalen; Rheinland-Pfalz; Saarland; Sachsen und Thüringen.

Aus Bayern waren anwesend:

Klaus Roser, Landesseniorenbeauftragter des LV Bayern

Alfred Weisner, Seniorenleiter des Bezirksverbandes Niederbayern

Karl-Heinz Rehbein, Seniorenleiter des Bezirksverbandes Oberpfalz

Gudrun Schwarz, stv. Seniorenleiterin des Bezirksverbandes Oberbayern

 

Willi Huck begann sein Referat über die „Seniorenarbeit im Deutschen Gehörlosen Bund“. Er fragte die Teilnehmer, welche Aufgabe sie in der Seniorenarbeit haben und es gab eine Diskussion. Anschließend hielt der Landesvorsitzende von Thüringen, Erhard Müller sein Referat über die „Situation der gehörlosen Senioren im Freistaat Thüringen“.

Der Fachvortrag: „Senioren früher – jetzt – später“, von Willi Huck wurde noch vorgetragen, dann ging es zum Abendessen.

Beim Abendessen waren wir überrascht über andere gehörlose Teilnehmer, die in einem anderen Raum waren. Die Deutsche Gesellschaft zur Förderung der Gehörlosen und Schwerhörigen mit Dr. Ulrich Hase hatte auch ein Seminar.

 

Samstag, 12. November um  9.00 Uhr ging es weiter mit dem Referat „Ich komme an meine Grenzen: Gehörlos, alt und allein?“ Anke Stilgenbauer (gehörlos) und Andrea Huckenmeier (hörend). Beide sind Beauftragte für die Gehörlosenarbeit des Evangelischen Altenzentrums in Essen-Stelle und berichteten über ihre Arbeit mit gehörlosen Senioren im Altenheim. Es war sehr interessant. Anschließend gab es eine Diskussion bis zur Mittagspause.

Nach dem Mittagessen machten wir einen Spaziergang und um 14.00 Uhr ging es weiter mit dem Referat: „Thema: Ausbildung – Altenpflege für Gehörlose“ von Simone Fourestier, von der Gehörlosenfachschule Rendsburg – Bereich Altenpflegeausbildung.

Sie berichtete über ihre Arbeit und Erfahrung auf diesem Gebiet.

Nach einer kurzen Pause ging es weiter mit Anfragen und  Diskussion, bis um 18.00 Uhr.

Nach dem Abendessen hatten wir freie Verfügung.

 

Sonntag, 13. November gab es ein Referat über die Rentenreform, von Thomas Worseck, Geschäftsführer des Gehörlosenverbandes Hamburg. Es gab eine Diskussion über Probleme, Politik und Finanzen (Zuschuss).

Worseck erklärte, woher die  Zuschüsse für die Seniorenarbeit kommen; Integration der Seniorenarbeit in Zusammenarbeit mit der Kirche und dem Landesverband für junge Senioren;

Zuwenig Aufklärungsarbeit und fehlende Beratungsstellen für gehörlose Senioren; wohin mit den demenzkranken gehörlosen Senioren? Abholdienst usw.

Der Vormittag verging schnell. Um 12.00 Uhr gab es Mittagessen und danach Heimreise.

Es war eine schöne Zeit in Eisenach.

 

Bericht von Gudrun Schwarz

05.12.05 / siga

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